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Häufige Untersuchungen

 

Nach der Anamnese werden einige Untersuchungen nötig, von denen wir hier die häufigsten vorstellen.

 

Nach der Anamnese wird das ärztliche Team den weiteren Ablauf der Behandlung festlegen. Dabei werden einige Untersuchungen nötig, von denen wir an dieser Stelle die häufigsten ansprechen wollen.

Blutuntersuchung

Diese harmlose Prozedur ist nahezu bei jedem Patienten notwendig. Viele Körperfunktionen und Krankheitszeichen können durch gezielte Blutuntersuchungen geprüft werden. Beispiele können ein eventueller Blutmangel sein, ein zu hoher Blutzuckerspiegel oder eine Störung im Fettstoffwechsel. Wenn Ihr Blutbild Abweichungen aufweist, werden Sie darüber informiert und falls erforderlich, erhalten Sie eine entsprechende Behandlung.

Röntgen

Häufig werden Patienten nach früheren Röntgenuntersuchungen gefragt. Machen Sie uns darauf aufmerksam, wenn solche früheren Untersuchungen vorliegen. Wann immer möglich, sollten Voraufnahmen mit in die Klinik gebracht werden, damit wir vergleichen können und evtl. unnötige Röntgenaufnahmen vermieden werden. Wir wollen immer versuchen, die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Am häufigsten werden übrigens Röntgenaufnahmen des Brustkorbs gemacht. Damit Iäßt sich der gesundheitliche Zustand Ihrer Lunge und Ihres Herzens überprüfen, aber auch ihre Brustwirbelsäule und die Rippen.

EKG

Um ein EKG (Elektrokardiogramm) herzustellen, wird man Sie bitten, sich hinzulegen, um Elektroden an der Brust und den Gliedmaßen zu befestigen. Das ist ein harmloser Vorgang. Mit Hilfe dieser Elektroden werden die Aktionsströme Ihres Herzens über ein Gerät aufgezeichnet. Aus dem Kurvenverlauf lassen sich mögliche Herzrhythmusstörungen und andere Erkrankungen des Herzens erkennen. Manche Störungen können allerdings erst durch ein "Belastungs-EKG" überprüft werden (bei dem Sie sich auf einem Laufband oder einem Fahrrad bewegen), andere durch ein "Langzeit-EKG" (bei dem Sie 24 Stunden ein kleines Gerät mit sich herumtragen).

Ultraschall

Mit dieser Methode wird in den meisten Fällen der Bauchraum untersucht. Dazu sollten Sie möglichst nüchtern sein, einen leeren Darm, aber eine volle Blase haben. Ein voller Darm würde den Blick auf manche Organe erschweren, eine gefüllte Blase leitet dagegen den Schall besser. Die Untersuchung wird meistens im Liegen gemacht und ist gefahrlos. Über den Schallkopf werden Ultraschallwellen ausgesandt, auf verschiedene Weise reflektiert, wieder aufgenommen und in spezifischer Form auf einem Bildschirm dargestellt. Mit Ultraschall können Bauchorgane, Nieren, Bauchgefäße und vieles mehr untersucht werden.

Computertomographie

Die Computertomographie, kurz CT genannt, ist ein computergesteuertes Röntgenverfahren, bei dem der Körper sozusagen bildlich "in Scheiben geschnitten" wird. Der Arzt erhält dadurch einen sehr genauen Überblick über gesunde und kranke Strukturen der Organe, Muskulatur oder Wirbelsäule oder des Kopfes. Die Computertomographie verwendet in der Regel mehr Röntgenstrahlen als andere Röntgenuntersuchungen, allerdings kann sie auch mehr Informationen erbringen und ist daher für die Aufklärung vieler Krankheitsbilder oder auch vor manchen Operationen wichtig. Für die Untersuchung wird der Patient in eine Röhre geschoben, in der er ca. 15 bis 30 Minuten liegen bleiben muß. Die Untersuchungsöffnung der Röhre ist so groß, daß in der Regel keine Platzangst entsteht. Während der Zeit der Untersuchung besteht ständiger Sprechkontakt zur CT-Assistentin/ zum CT-Assistenten.

Kernspintomographie

Die Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie macht das Verhalten der körpereigenen Atome in einem starken magnetischen Feld sichtbar und nutzt dazu ebenfalls die Fähigkeit leistungsfähiger Computer zur Bildwiedergabe. Im Gegensatz zur Computertomographie ist sie nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden. Die Kernspintomographie wird besonders häufig zu Untersuchungen der Wirbelsäule und des Gehirns herangezogen, sie kann aber auch andere Regionen des Körpers abbilden. Wie bei der Computertomographie liegt der Patient während der Untersuchung für ca. 15 bis 30 Minuten in dem Untersuchungsgerät. Während der Untersuchung entstehen technisch bedingt relativ laute "Klopfgeräusche", die harmlos sind. Es besteht dabei ständiger Sprechkontakt zum medizinischen Fachpersonal, das die Untersuchung durchführt. Wegen des hohen gerätetechnischen Aufwandes können Kernspintomographen nur in einem Teil der Krankenhäuser zur Verfügung stehen, so daß es häufig vorkommt, daß Patienten zu diesen Geräten transportiert werden müssen.

Wartezeiten

Wenn eine oder mehrere dieser Untersuchungen bei Ihnen gemacht werden müssen, rechnen Sie dabei bitte mit Verzögerungen. Die Untersuchungen werden meist in verschiedenen Fachabteilungen des Hauses gemacht, wo auch immer wieder ein Notfall den Plan durcheinanderbringen kann.

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